LED-Spots geben klares, modernes Licht und passen in fast jeden Raum. Aber wie viele Spots brauchst du, in welchem Abstand hängst du sie auf und wählst du Einbau-, Aufbau- oder Richtstrahler? In diesem Ratgeber liest du, wie du LED-Spots so platzierst, dass du ein gleichmäßiges, angenehmes Ergebnis bekommst.
Kurz gesagt
- Einbaustrahler: in einem Loch in der Decke, für ein cleanes Ergebnis. Miss zuerst Lochgröße und Einbautiefe.
- Aufbaustrahler: an Decke oder Wand, ohne ein Loch zu sägen. Praktisch bei einer Betondecke.
- Richtstrahler: schwenkbar, um eine Wand, ein Bild oder eine Arbeitsfläche anzustrahlen.
- Abstand: Rechne bei einer Standard-Deckenhöhe mit etwa 1 bis 1,5 Metern zwischen den Spots und nicht zu dicht an der Wand.
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Einbaustrahler, Aufbaustrahler und Richtstrahler
Einbaustrahler
Einbaustrahler verschwinden in der Decke und geben das cleanste Ergebnis. Für jeden Spot sägst du ein Loch (oft 60 bis 90 mm). Prüfe vorher Lochgröße und Einbautiefe, denn über einer abgehängten Decke ist nicht immer Platz. Sieh dir auch die LED-Panels und Downlights an, wenn du eine größere, flache Einbauleuchte suchst.
Aufbaustrahler
Aufbaustrahler montierst du an Decke oder Wand, ohne zu sägen. Ideal bei einer Betondecke, in einer Mietwohnung oder wenn über der Decke kein Platz ist. Oft sind es mehrere in einer Leuchte (einer Spotleiste oder Schiene).
Richtstrahler
Einen Richtstrahler kannst du kippen und drehen, sodass du das Licht genau auf eine Wand, ein Bild, eine Arbeitsplatte oder einen Schrank richtest. Wähle schwenkbar, wenn du Akzentbeleuchtung möchtest, und fest, wenn du nur gleichmäßiges Deckenlicht brauchst.
Alle Varianten findest du in der Kollektion LED-Spots (G4, G9, GU10 und PAR38).
Wie viele Spots und welcher Abstand?
Anzahl der Spots
Berechne zuerst, wie viel Licht du brauchst (Lumen), und teile das durch die Lumen pro Spot. Ein normaler GU10-Spot gibt etwa 300 bis 500 Lumen. Für ein Wohnzimmer, das nicht grell sein muss, ist das weniger als für eine Küche oder einen Arbeitsplatz. Siehe Was ist ein Lumen? für die Rechnung.
Abstand untereinander
Bei einer Decke von etwa 2,5 Metern funktionieren Spots meist gut im Abstand von 1 bis 1,5 Metern. Halte etwa 30 bis 50 cm Abstand zur Wand, es sei denn, du willst bewusst eine Wand anstrahlen. Platziere Spots in einem regelmäßigen Muster, und lieber in Reihen als verstreut.
Platzierung über Arbeitsflächen
Über einer Arbeitsplatte oder einem Schreibtisch platzierst du Spots etwas vor dir, damit du keinen Schatten auf deine eigene Arbeit wirfst. Weitere Raumideen findest du unter LED-Beleuchtung für die Küche und Wohnzimmer.
Den richtigen LED-Spot wählen
Fassung
GU10 arbeitet mit 230 Volt und ist der am häufigsten verwendete Spot. GU5.3 (MR16) arbeitet mit 12 Volt und braucht einen Transformator. Gehe beim Austausch von deiner vorhandenen Fassung aus.
Abstrahlwinkel
Ein enger Strahl (um 36 Grad) gibt Akzentlicht, ein breiter Strahl (um 60 Grad oder mehr) leuchtet einen größeren Raum gleichmäßiger aus. Für die Allgemeinbeleuchtung wählst du breit.
Lichtfarbe und Dimmen
Warmweiß (2700 bis 3000K) für Wohn- und Schlafzimmer, Neutralweiß (4000K) für Küche und Arbeitsplatz. Mehr liest du in LED-Farbtemperatur. Willst du dimmen, wähle dimmbare Spots und einen passenden Dimmer, siehe Dimmbare LED-Beleuchtung.
IP-Schutzart für feuchte Räume
Im Badezimmer oder draußen muss der Spot wasserdicht genug sein. Siehe IP-Schutzart erklärt und die LED-Beleuchtung fürs Badezimmer.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Einbau- und Aufbaustrahlern?
Wie viele LED-Spots brauche ich pro Zimmer?
Kann ich Einbaustrahler in einer Betondecke einsetzen?
Welche Lichtfarbe ist für Spots am besten?
Sind LED-Spots dimmbar?
Viele Grüße,
Bas / LEDPLANET.NL