Eine LED-Lampe zu wählen ist einfach, wenn Sie auf fünf Dinge achten: den Sockel, die Lichtmenge in Lumen, die Lichtfarbe in Kelvin, ob die Lampe dimmbar sein muss und die IP-Schutzart für Feuchträume und draußen. In dieser Übersicht finden Sie zu jedem Schritt die Erklärung und Links zu unseren ausführlichen Artikeln.
Schritt 1: Welchen Sockel haben Sie?
Der Sockel ist der Anschluss der Lampe. Die häufigsten:
- E27 (großer Schraubsockel) und E14 (kleiner Schraubsockel): für normale Lampen, Tropfenlampen und Kerzenlampen.
- GU10: Spots mit zwei Nocken, die Sie einstecken und drehen, mit 230V.
- GU5.3 / MR16: Spots mit zwei Stiften, meist mit 12V.
- G9 und G4: kleine Stiftsockellampen.
- R7s: Stablampen, zum Beispiel für Baustrahler und Deckenfluter.
- G13 (T8): Leuchtstoffröhren. Lesen Sie unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ersetzen von Leuchtstoffröhren durch LED.
Passt Ihre neue Lampe nicht in eine vorhandene Fassung, gibt es Sockeladapter.
Schritt 2: Wie viel Licht brauchen Sie?
Achten Sie auf Lumen, nicht auf Watt. Eine alte 60-Watt-Glühbirne gibt etwa 806 Lumen ab; eine LED-Lampe mit 7 bis 9 Watt liefert dasselbe. Wie viel Lumen Sie pro Raum brauchen, inklusive Umrechnungstabelle, lesen Sie in Was ist Lumen? Für Garage und Werkstatt gibt es eine eigene Rechenhilfe in LED-Beleuchtung für die Werkstatt: wie viel Lux?
Schritt 3: Welche Lichtfarbe passt zum Raum?
- 2700 – 3000K Warmweiß: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Essbereich.
- 4000K Neutralweiß: Küchenarbeitsplatte, Büro, Garage.
- 5000 – 6500K Tageslichtweiß: Werkstatt, Baustrahler, funktionale Außenbeleuchtung.
Ausführlich erklärt in Farbtemperatur: 2700K, 3000K, 4000K oder 6500K? und pro Raum in die richtige Lichtfarbe für jeden Raum.
Schritt 4: Muss die Lampe dimmbar sein?
Nicht jede LED-Lampe ist dimmbar, und nicht jeder Dimmer funktioniert gut mit LED. Haben Sie einen Dimmer, wählen Sie eine Lampe mit "dimmbar" auf der Verpackung und prüfen Sie, ob Ihr Dimmer für LED geeignet ist. Alles dazu lesen Sie in dimmbare LED-Beleuchtung: Welcher Dimmer passt? Flackert eine Lampe, schauen Sie unter LED-Lampe flackert: Ursachen und Lösungen.
Schritt 5: Ist der Raum feucht oder ist die Lampe für draußen?
Für Badezimmer, Außenbeleuchtung, Keller und Garage brauchen Sie eine Lampe mit der richtigen IP-Schutzart: IP44 bei Spritzwasser, IP65 draußen bei Wind und Wetter. Siehe IP-Schutzart erklärt: IP20, IP44, IP65.
Warum LED?
LED verbraucht bis zu 85 Prozent weniger Strom als eine Glühbirne, hält 15- bis 25-mal länger und gibt sofort volles Licht. Wie das funktioniert, lesen Sie in Was ist LED? und was es bringt, in LED vs. Glühbirne: Wie viel sparen Sie?
Beleuchtung nach Anwendung
- Außenbeleuchtung installieren und Lampen mit Sensor
- Garagenbeleuchtung und Schuppenbeleuchtung
- LED-Spots installieren und indirekte Beleuchtung mit LED-Streifen
- Baustrahler wählen: Akku, 230V oder Hybrid
- Notleuchte bei Stromausfall
Häufig gestellte Fragen
Wie wähle ich die richtige LED-Lampe?
Wählen Sie nacheinander den Sockel, die Lumenzahl, die Lichtfarbe, dimmbar ja oder nein und die IP-Schutzart, wenn die Lampe in einen Feuchtraum oder nach draußen kommt.
Welche LED-Lampe ersetzt eine 60-Watt-Glühbirne?
Eine LED-Lampe mit etwa 800 Lumen, meist 7 bis 9 Watt, mit demselben Sockel.
Was ist der Unterschied zwischen Warmweiß und Tageslichtweiß?
Warmweiß (2700 – 3000K) ist gelblich und gemütlich, Tageslichtweiß (5000 – 6500K) ist hell und kühl.